Dehnen auf der Treppe: Tipps für richtige Athleten

Nach einem intensiven Training müssen Sie sich dehnen, um Muskelkater und Verletzungen zu vermeiden. Im Prinzip benötigen Sie dazu keinerlei Hilfsmittel, aber eine Treppe kann dabei sehr praktisch sein. Dehnen auf der Treppe macht Spaß und ist effektiv. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Dehnübungen, die Sie nach Ihrem nächsten Training zuhause auf der Treppe machen können.

Dehnen auf der Treppe

Wadendehnungen auf der Treppe

Nach dem Joggen ist es wichtig, dass Sie Ihre Beinmuskeln dehnen. Fangen Sie zum Beispiel mit den Waden an:

  • Setzen Sie sich auf eine der unteren Stufen der Treppe.
  • Nehmen Sie die richtige Haltung ein: gerader Rücken, Bauch- und Gesäßmuskeln angespannt, Blick nach vorne gerichtet.
  • Stellen Sie Ihre Zehen auf den Stufenrand, damit Sie Ihre Hacken frei bewegen können.
  • Lassen Sie Ihre Hacken nach unten sinken. Sie merken die Spannung in den Waden.
  • Halten Sie dies einige Momente an und entspannen Sie Ihre Waden, indem Sie Ihre Hacken wieder nach oben bringen.
  • Wiederholen Sie die Dehnübung fünf bis zehn Mal.

Obere Rückenmuskeln auf der Treppe dehnen

Rückenschmerzen sind die am häufigsten vorkommenden physischen Beschwerden. Ihren Rücken durch die richtigen Dehnübungen und andere Übungen zu schützen, ist daher immer eine gute Idee. Insbesondere nach einem Training, das Rücken, Nacken und Schulter belastet hat (denken Sie dabei an Tennis, Rudern oder Hanteltraining), tun Sie gut daran, anschließend Ihre Rückenmuskeln gründlich zu dehnen. Auf der Treppe machen Sie das folgendermaßen:

  • Stehen Sie gerade auf der Treppe.
  • Halten Sie mit beiden Händen einen Geländerpfosten fest.
  • Bewegen Sie Ihre Hüfte nach hinten und strecken Sie Ihre Arme vollständig aus.
  • Sie stehen jetzt vornüber gebeugt mit geradem Rücken.
  • Lassen Sie Ihr Körpergewicht an Ihren Armen „ziehen“ und dehnen Sie auf diese Weise Ihre oberen Rückenmuskeln.

Achtung: Für diese Übung muss Ihre Treppe und insbesondere das Geländer und die Geländerpfosten äußerst stabil sein!

Tipps beim Dehnen

  • Atmen Sie weiter. Ihre Muskeln benötigen Sauerstoff und das hilft Ihnen, die Übungen länger durchzuhalten.
  • Hören Sie auf Ihren Körper. Spannung fühlen ist in Ordnung, Schmerzen nicht!
  • Wechseln Sie ab. Machen Sie nicht immer dieselben Übungen, sondern probieren Sie möglichst viele unterschiedliche Muskeln zu dehnen.